*
intro_2009
das_portal

 DAS INFORMATIONSPORTAL FÜR ABU DHABI & DIE VAE

buttons_rechts
suche-2009
  
2_br


Menu
Adbutler_MasterCard


RSS-Feed

Business ----- Facts ----- Messen      

Die Weltwirtschaftskrise 2008/ 2009
 

Die Weltwirtschaftskrise, die sich Ende des Jahres 2008 abzeichnete und ihre vollen Ausmaße 2009 erreichten, beutelte die ganze Welt. Etliche Firmen gingen Konkurs, unzählige Arbeitnehmer mussten entlassen werden, die Automobilbranche lag quasi lahm. Auch über die Vereinigten Arabischen Emirate, vor allem über Dubai, brach die Krise herein. Die Auswirkungen waren Baustopps, der Kollaps von etlichen Projekten, Schulden in Milliardenhöhe und Massenentlassungen.

In extreme Geldnot gekommen, musste sich die ehemalige Boommetropole Dubai von Abu Dhabis Notenbank Geld leihen, viel Geld. Eine 20 Milliarden Dollar-Anleihe stützte die schwer gebeutelte Stadt und sollte das Vertrauen der Investoren in die Region wiederherstellen. Mit der Anleihe zeigten die Vereinigten Arabischen Emirate eine gemeinsame finanzielle und wirtschaftliche Verantwortung füreinander.



Schätzungen zufolge war Dubai zu diesem Zeitpunkt mit rund 80 Milliarden Dollar verschuldet. Im Gegensatz zu Abu Dhabi, denn die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate war aufgrund seiner enormen Ölreserven nach der Weltwirtschaftskrise finanziell um einiges besser gestellt, als das medienpräsente Dubai.



Die Machtverschiebung

Die Weltwirtschaftkrise brachte also nicht „nur“ Unternehmenskonkurse, Entlassungen und die Folgen der Arbeitslosigkeit mit sich, sie führte auch zu erheblichen Machtverschiebungen.

Ein gutes Beispiel stellen in diesem Punkt Abu Dhabi und Dubai dar. Wie Phoenix aus der Asche stieg das einstige Wüstenland Dubai zu weltweitem Ansehen, Macht und Reichtum empor. Abertausende Urlauber strömten in das sonnige Land, unzählige suchten ihr berufliches Glück im ach so hoch gelobten Land.

Das Nachbaremirat Abu Dhabi blieb scheinbar lange Zeit hinter Dubai zurück. Doch die Herrscher des Landes verfolgten langsam und bedächtig ihren eigenen Kurs. Dubais unzählige Großbaustellen und die massenhaften halbfertigen Hochhäuser, die nun einer gigantischen Geisterstadt gleichen, sucht man in Abu Dhabi vergeblich.

Die Weltwirtschaftskrise und das Immobilienfiasko haben alle Emirate stark getroffen, jedoch mit unterschiedlicher Härte und Auswirkung. Durch die Weltwirtschaftskrise wurde der Welt klar, was allgemein schon längst bekannt und kein Geheimnis mehr war: Abu Dhabi ist reich, viel reicher als sein medienpräsentes Nachbaremirat Dubai.

Abu Dhabi hat einen mächtigen Herrscher: Scheich Chalifa bin Zayid Al Nahyan. Scheich Al Nahyan ist der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate und Chef über den wohl größten Staatsfond weltweit.

Mohammed Bin Rashid Al Maktoum, der bekannte Herrscher Dubais, war gezwungen, von Scheich Al Nahyan die Milliarden Dollar schwere Anleihe anzunehmen. In wieweit den charismatischen Scheich diese Aktion langfristig an Macht kosten wird, bliebt abzuwarten.





Die Situation der Beschäftigten in den VAE

Immer noch verlassen viele ausländische Arbeitskräfte, oft gezwungener Maßen, die Vereinigten Arabischen Emirate. Viele Beschäftigte haben in den vergangenen Monaten ihre Arbeitsplätze verloren, das Image des Landes, in dem das Geld scheinbar auf den Straßen herumzuliegen schien, hat schon längst zu bröckeln begonnen.

Mit den ausländischen Arbeitskräften, die nun das buchstäblich „sinkende Schiff“ verlassen müssen, schwindet allerdings auch das Fachpersonal. Die sog. „Expats“ nehmen ihr Know-how wieder mit nach Hause. Allein zu Beginn des Jahres 2009 zogen über 55.000 Expats ihre beantragten Aufenthaltsgenehmigungen wieder zurück.

Die Situation der ausländischen Arbeitskräfte wird sich auch in Zukunft nicht vereinfachen – im Gegenteil. Um die einheimischen Arbeitsplätze zu sichern, haben Dubais Behörden die Einstellungskriterien der Expats erschwert. Entlässt ein Arbeitgeber eine einheimische Arbeitskraft, so wird ihm im Gegenzug die Einstellung eines ausländischen Arbeitnehmers verweigert. Die Prioritäten des Landes ist klar: Die Arbeitsplätze der Einheimischen müssen gesichert sein, erst dann denkt man über die Beschäftigungsmöglichkeiten für die ausländischen Kräfte nach.



Die Situation der Immobilienbranche

Die Immobilienbranche der Vereinigten Arabischen Emirate leidet nach wie vor stark unter der Weltwirtschaftskrise. Viele Projekte liegen noch immer auf Eis, einige Immobilienfirmen haben Bankrott angemeldet und etliche Immobilienmakler mussten ihre Büros mittlerweile schließen. Diese Situation macht sich auch in vielen Zeitschriftenmagazinen bemerkbar: In den Monaten vor der Weltwirtschaftskrise quollen die Immobilien-, Makler- und Finanzierungsanzeigen förmlich mit ihren, zum Teil horrenden, Angeboten über, nun bleiben etliche Anzeigenaufträge aus. Einige Magazine können durch diese fehlenden Gelder und Aufträge nicht mehr veröffentlicht werden, etliche Mitarbeiter wurden daher entlassen.

Wie sich die Situation weiter entwickelt, wird sich zeigen. Das Informationsportal www.halloabudhabi.de wird darüber berichten!

 
 
Geschichtlicher Background Projekte
newsletter_2009

Sie möchten über alle Neuigkeiten aus dem Boomland Abu Dhabi präzise auf die Schnelle und automatisch informiert werden?

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter!


Google_2x

Social -Pott

Facebook Digg Del.icio.us Technorati StumbleUpon Mr. Wong Oneview Linkarena Seekxl Folkd Reddit Jumptags Webnews Ma.Gnolia Icio Favoriten BoniTrust Simpy Slashdot Furl Blinklist Blogmarks Diigo Newsvine Kledy.de Bookmarks.cc Newsider Yigg Spurl Netvouz Social Bookmarking Tool Bookmarks.at Newskick Shop-Bookmarks Seoigg Linksilo Readster Power Oldie Google Yahoo

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail